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Ziele des CAS-2 
Qualifikationsziele & Kompetenzen:



In Dyna-Meth-2 (CAS-1) werden die in Dyna-Meth-1 (CAS-2) erworbenen Kenntnisse auf einem höheren fachlichen Niveau vertieft, systematisch erweitert und konsequent praxisorientiert angewendet. Ziel ist die Erweiterung bzw. Komplettierung der methodischen Kenntnisse hin zu einem verfahrens- und methodenintegrativen Verständnis von Psychotherapie, Beratung und Coaching – inklusive Anwendung evidenzbasierter Top-Techniken in komplexen Praxissettings.

Die Teilnehmenden erwerben insbesondere folgende vertiefende Kompetenzen:

Vertiefung durch persönlichen Schwerpunkt: 

Profilbildung in einer der vier psychologischen bzw. psychotherapeutischen Hauptrichtungen (z. B. stärker psychodynamisch, systemisch, kognitiv-verhaltenstherapeutisch oder humanistisch ausgerichtet) mit klarem Zugewinn an fachlicher Schärfe und Wiedererkennbarkeit im Lebenslauf.

Erweiterte Fach- und Methodenkompetenz

 Erweiterung der psychodynamischen Grundlagen und ihrer vertiefenden Verbindung mit systemischen, kognitiv-verhaltenstherapeutischen und humanistischen Ansätzen zu einem stimmigen, integrativen Gesamtverständnis.

Methodenintegrative Fallkonzeptualisierung

Fähigkeit, komplexe Fälle differenziert zu erfassen, psychodynamisch zu verstehen und diese mit systemischen, verhaltenstherapeutischen und humanistischen Modellen zu verbinden – inklusive Ableitung eines klar strukturierten Vorgehensplans.

Vertiefende Anwendung evidenzbasierter Top-Techniken

Sicherer Einsatz ausgewählter, wissenschaftlich fundierter Schlüsselinterventionen aus den verschiedenen Verfahren – angepasst an die jeweiligen Settingbedingungen in Psychotherapie, Beratung und Coaching.

Reflexive und personale Kompetenzen

Weiterführende Selbsterfahrung und Selbstreflexion (z. B. Rollenverständnis, Übertragungs-/Gegenübertragungsdynamiken, eigene Muster) zur Festigung einer professionellen, authentischen Haltung als Therapeutin, Beraterin oder Coach.

Supervisions- und Transferkompetenz

Anwendung und Reflexion der gelernten Inhalte in der eigenen Praxis im Rahmen begleitender Supervision; Ausbau der Fähigkeit, eigene Fälle strukturiert vorzustellen, Hypothesen zu bilden und Feedback zu integrieren.

Wissenschafts- und Konzeptkompetenz

 Im Rahmen der umfangreichen Abschluss-Fallarbeit: Vertiefendes Training im wissenschaftlich fundierten Arbeiten (Konzeptualisierung, Literaturbezug, Begründung von Interventionen) und in der verständlichen Darstellung komplexer fallbezogener Zusammenhänge.

Berufsrollen- und Karrierekompetenz

Qualifizierung für weiterführende Aufgaben in der eigenen Institution (z. B. Fachverantwortung, interne Fortbildungen, Konzeptentwicklung) und Vorbereitung auf die Titelführung im Rahmen eines DAS bzw. PGD mit insgesamt 45 ECTS.

Höheres Maß an Selbständigkeit und Eigenverantwortung:

Die Teilnehmenden erwerben die Kompetenz, auf dem zweiten Level deutlich selbstständiger zu arbeiten – sowohl in der Ausgestaltung ihres persönlichen Vertiefungsschwerpunktes als auch in der eigenverantwortlichen Fallkonzeptualisierung, in Selbsterfahrung und Supervision, in der Auswahl und Begründung von Interventionen sowie im E-Learning und Selbststudium. Sie entwickeln sich von der „methodisch gut geschulten Fachkraft“ hin zu eigenständig denkenden, konzeptstarken Fachtherapeutinnen bzw. Fachberaterinnen.