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Ihre E-Learning Plattform



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Die E-Learning-Akademie: Psychodynamische Tiefe als digitale Vertiefungsschiene

Auf der Plattform der E-Learning-Akademie für Psychodynamische Didaktik wird genau dieser Gedanke umgesetzt: psychodynamische Inhalte so aufzubereiten, dass sie flexibel, strukturiert und didaktisch modern bearbeitet werden können – mit Selbstlernlogik, interaktiven Elementen und Zertifikaten.

Die Plattform ist als E-Learning-Umgebung konzipiert, die freie Kurse zum Reinschnuppern, studentische Angebote und zertifizierte Fortbildungen für Psychotherapeut:innen bündelt.

Das Entscheidende ist dabei nicht nur das Format, sondern der Nutzen: Man kann psychodynamische Kernkompetenzen gezielt nachschärfen – genau dann, wenn man sie in der Praxis wirklich braucht.

Drei Kurswege, die integratives Arbeiten spürbar unterstützen

1) Das psychodynamische Störungsmodell – Orientierung, Struktur, begriffliche Sicherheit

Ein integratives Arbeiten fällt deutlich leichter, wenn die psychodynamische Fallkonzeption nicht diffus bleibt, sondern klar strukturiert ist. Genau darauf zielt der Kurs zum „Störungsmodell Psychodynamische Psychotherapie“: Er bündelt die zentralen Bausteine psychodynamischen Denkens und macht sie systematisch zugänglich – mit einer klaren Kapitelstruktur und der Möglichkeit, das Wissen zu überprüfen und zu zertifizieren.

Besonders hilfreich ist dieser Kurs für zwei typische Situationen im klinischen Alltag:

  • Wenn man bei komplexen Fällen wieder einen roten Faden braucht.
  • Wenn man vorhandenes Wissen auffrischen und präzisieren möchte, statt es nur „gefühlt“ zu haben.

Integrativ gedacht heißt das: Wer psychodynamische Orientierung hat, kann auch verfahrensübergreifend stabil navigieren – weil die innere Landkarte stimmt.

2) OPD-Konflikte interaktiv lernen – Diagnostik lebendig, klinisch und anschlussfähig

Integratives Arbeiten braucht Diagnostik, die nicht nur „benannt“, sondern verstanden ist. Der Kurs „OPD-Konflikte interaktiv lernen“ setzt genau hier an: Die OPD-Konflikte werden praxisnah vermittelt – mit interaktiven Lernvideos, Rollenspiel-Sequenzen und flankierenden Texten.

Inhaltlich wird dabei nicht nur die OPD-Logik bearbeitet, sondern auch die Frage: Wie lässt sich OPD-Konfliktdiagnostik mit traditionell psychoanalytischem Konfliktdenken verbinden? Hier wird explizit ein komplementärer Brückengedanke integriert (KMK-Modell).

Für das CAS Methodenintegrativ ist das ein zentraler Punkt:

Wer verfahrensübergreifend arbeiten will, braucht nicht weniger Diagnostik, sondern bessere Diagnostik – und eine, die auf unterschiedliche Therapieentscheidungen hin anschlussfähig ist.

3) „Free Stuff“ als Einstieg – erst schauen, dann entscheiden

Gerade weil Fortbildung heute oft unter Zeitdruck stattfindet, ist ein niedrigschwelliger Einstieg Gold wert. Die Plattform bietet eine kostenfreie Einblick-Variante („Free Stuff“) zum OPD-Kurs: Man erhält einen Eindruck vom Aufbau und bekommt Zugang zu ausgewählten Inhalten, u.a. zu Beispiel-Videos und dem komplementären Modellkapitel.

Das ist didaktisch klug – weil es genau das fördert, was Integrativität braucht: Neugier, ohne Verpflichtung. Erst prüfen, ob Stil und Aufbau passen – dann vertiefen.

Was diese E-Learning-Kurse für integratives Arbeiten besonders wertvoll macht

1) Sie stärken die Entscheidungsfähigkeit.

Integrativ arbeiten heißt nicht „mehr machen“, sondern besser wählen: Was braucht diese Patientin jetzt? Welche Intervention ist passend und risikoarm?

2) Sie schärfen die therapeutische Handschrift.

Erfahrene Kolleg:innen suchen selten „neue Tricks“, sondern feinere Dosierung, Timing, Begründbarkeit und Souveränität.

3) Sie liefern psychodynamische Tiefe, ohne die Praxis zu verlieren.

Interaktive Formate, klare Strukturen und Wissenstests helfen, dass die Inhalte nicht im Kopf bleiben, sondern im Handeln ankommen.

Fazit: Integrativ ist der Weg – psychodynamische Kompetenz die Tragfähigkeit

Der Wandel in Therapie und Beratung ist real: Fälle werden komplexer, Settings flexibler, Erwartungen an Qualität und Nachvollziehbarkeit höher. Wer das aktiv mitgestalten will, braucht zwei Dinge gleichzeitig:

  • Weitwinkel (verfahrensübergreifend denken, systemisch verstehen, pragmatisch handeln können)
  • Tiefenschärfe (psychodynamisch fundiert konzipieren, Beziehung lesen, Prozesse präzise begleiten)

Das CAS Methodenintegrativ bietet den Rahmen, Integrativität als Haltung und Handwerk zu entwickeln. Die E-Learning-Kurse liefern die psychodynamische Vertiefung, die diese Haltung tragfähig macht – alltagstauglich, strukturiert und mit didaktischer Klarheit.

Wenn Integrativität heute die neue Basis ist, dann ist psychodynamische Kompetenz oft das, was daraus echte therapeutische Kunst macht: verständlich, begründbar, flexibel – und dennoch eindeutig.

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Dr. Ingo Jungclaussen 24. November 2025
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Integratives Arbeiten